E-Mail info@siemerundpartner.de
Telefon +49 421 33763-0

Schluss mit lustig: Hohe Strafen für Steuererklärungs-Trödler

Bis zu 25.000 Euro drohen bei nicht fristgerechter Abgabe der Einkommensteuererklärung / Prokrastinatoren hilft die Digitalisierung

Prokrastination, erklärt Wikipedia, nennt man das „extreme Aufschieben von anstehenden Aufgaben, sodass ein Fertigstellen nicht oder nur unter Druck zustande kommt“. Zwar hat das Finanzamt im Rahmen des Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens die Steuererklärungsfristen ab dem Veranlagungszeitraum 2018 verlängert – den zahlreichen Aufschiebern unter den Steuerpflichtigen wird das indes wenig helfen: Viele beginnen mit dem Ordnen und Sortieren trotzdem erst in letzter Minute. Und wer jetzt immer noch zu spät abgibt, dem drohen empfindliche Verspätungszuschläge.

0,25 Prozent der festgesetzten Steuer, mindestens aber 25 Euro fallen künftig als Verspätungszuschlag an – und zwar für jeden angefangenen Monat der Verspätung. Und um die Abgabe der Steuererklärung zu erzwingen, wird das Finanzamt zusätzlich Zwangsgelder festsetzen und eintreiben.

Da die Steuerpflichtigen nun mehr Zeit für die Abgabe ihrer Steuererklärung hätten, erübrigten sich viele Anträge auf Fristverlängerung, prognostiziert das BMF auf seiner Website. Dies erspare Steuerpflichtigen, Steuerberatern und der Verwaltung zusätzliche Arbeit. Soweit die Theorie. Denn trotz der drohenden Strafen haben im Januar 2020 viele Steuerpflichtige ihre Unterlagen für das Jahr 2018 noch nicht für die Berater vorbereitet. Der Druck ist besonders schlimm für jene, die noch mit Papier hantieren, denn Kanzleien, die auf Digitalisierung setzen, verlangen heute oft digitalisierte Belege. Tatsächlich erleichtern und beschleunigen papierlose Prozesse auch unsere Arbeit, vor allem sind sie aber sicherer. Deshalb ist es eines unserer wichtigsten Anliegen, unsere Mandanten bei der Umstellung umfassend zu begleiten.

Verspätungszuschläge tun weh, lassen sich aber künftig vermeiden, wenn man rechtzeitig die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt.

 

Die Umstellung auf digitale Prozesse ist mühsam, aber notwendig. Es gilt: Je eher daran, desto eher davon! Wir helfen Ihnen dabei.

Von heute auf morgen funktioniert das natürlich nicht. Aber die Erfolge lassen nicht lange auf sich warten und manchen digitalen Helfer werden Sie nicht mehr missen wollen. Etwa die Kanzlei-App, mit der Sie zum Beispiel Tankbelege einfach unterwegs mit dem Smartphone fotografieren und an Ihre Buchhaltung, unsere Kanzlei oder die DATEV übermitteln können. Oder eine Scanner-Box, die dabei hilft, das Zettelchaos bei Steuerbelegen ganz einfach zu bändigen. Sprechen Sie uns jederzeit vertrauensvoll an, wir sind für Sie da.

Also: Ob Prokrastinator*in oder nicht, von der Digitalisierung werden irgendwann alle profitieren – und dann ohne Angst vor Verspätungsstrafen viel mehr Zeit für wichtigere Aufgaben haben!

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ihn teilen.

Wir verwenden die neue c't-Shariff-Technologie für besseren Datenschutz.