E-Mail info@siemerundpartner.de
Telefon +49 421 33763-0

Digitale Optionen für die Königsdisziplin der Rechnungslegung richtig nutzen

Zu umfangreich, zu komplex, zu teuer? Wann spezialisierte Softwarelösungen für die Konzernkonsolidierung sinnvoll sind.

Es braucht inzwischen echte Experten, um den passenden Wirtschaftsprüfer zu finden. Um für Übersichtlichkeit auf dem komplexen Markt zu sorgen, hat das manager magazin das Gütesiegel „Deutschlands beste Wirtschaftsprüfer“ ins Leben gerufen.

Für die Konzernkonsolidierung sind intelligente, intuitiv zu bedienende Softwarelösungen gefragt.
Markus Buhlrich, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und geschäftsführender Partner der Kanzlei SIEMER + PARTNER

Für Mutterunternehmen, die mindestens ein Tochterunternehmen unmittelbar oder mittelbar beherrschen, gilt in Deutschland grundsätzlich eine Pflicht zur Konzernrechnungslegung. Dabei werden die verbundenen Unternehmen des Konsolidierungskreises vollkonsolidiert, d.h., vereinheitlicht. Für eine saubere Gesamtergebnisrechnung müssen die sogenannten „Intercompany-Beziehungen“ (Forderungen und Schulden, Aufwendungen und Erträge, Zwischengewinne, Ausschüttungen und sonstige Geschäfte) eliminiert werden.

Herausforderung hohe Datenkomplexität

Und da geht es auch schon los mit der Komplexität. Innerhalb des Konsolidierungskreises sind die Daten in den seltensten Fällen homogen. Und bei ausländischen Tochterunternehmen gelten oft abweichende Rechnungslegungsnormen. Hier ist viel Expertenwissen und viel Fleißarbeit nötig, um die hoch komplexen Prozesse zu bewältigen. Hinzu kommt, dass etwa mehrjährige Buchungen ein „ewiges Gedächtnis“ erfordern und Folgekonsolidierungen den Prozess noch komplexer machen. All das gilt es zu bedenken, wenn im Prozess der Digitalisierung eine praktikable Softwarelösung gefunden werden soll.

Welche Softwarelösung ist die richtige?

Gemeinsam ist den meisten Angeboten für komplexe Konsolidierungen, dass der fachliche Input am Anfang groß ist. Hat man diese Hürde jedoch einmal überwunden, winken als Lohn hochautomatisierte und lückenlos dokumentierte, transparente Abläufe. Eine sinnvolle Softwarelösung sollte Folgendes ermöglichen:

  • Multifunktionale Importmöglichkeiten aus vielen Anwendungen
  • Einsatz auch in komplexeren Umgebungen, zum Beispiel bei abweichenden Kontenrahmen, Gliederungsschemata oder Fremddaten
  • Funktionalität einer Kommunikationsplattform für den Datenimport von Tochtergesellschaften
  • Mehrjährige Buchungen, dadurch vereinfachte Folgekonsolidierungen
  • Umfangreiche Assistenzfunktionen, zum Beispiel für Aufwands- und Ertragskonsolidierung oder Schuldenkonsolidierung
  • Regelmäßiges Reporting
  • Interaktion mit Excel (Import / Export)
  • Intuitive Bedienbarkeit und einfache Pflege der Strukturen, Hierarchien und Stammdaten

Als volldigitale Kanzlei unterstützen wir Sie gern bei der Auswahl und Einrichtung Ihrer Softwarelösung. Und selbstverständlich stehen wir Ihnen im gesamten Konsolidierungsprozess mit Erfahrung und Expertenwissen zur Seite.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ihn teilen.

Wir verwenden die neue c't-Shariff-Technologie für besseren Datenschutz.