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Digitale Steuererklärung

Was Sie bei Elster, VaSt und Co. beachten sollten

Die Digitalisierung hat bereits bei vielen Unternehmen Einzug gehalten und der weitere Siegeszug ist vorprogrammiert. Auch die Finanzämter setzen immer häufiger auf digitalisierte und standardisierte Abläufe, die vieles vereinfachen sollen – unter anderem auch die Einkommenssteuerklärung. Aber wie läuft die Zusammenstellung und elektronische Übermittlung von Daten an das Finanzamt ab? Und was ist sonst bei einer digitalen Steuererklärung zu beachten?

Elster – Steuererklärung ohne Papier

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lster, die elektronische Steuererklärung, ist Pflicht – zumindest ist so die landläufige Meinung. Allerdings gilt dies nur für gewerbliche, selbstständige oder Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft. Für alle anderen steuerpflichtigen Gruppen ist sie bisher optional. Trotzdem ziehen die Behörden die digital eingereichte Variante vor. Neben einer kleinen Liste, welche Unterlagen sie gerne hätten, fordern Finanzämter nur noch in speziellen Fällen nachträglich Belege an.

Ein Vorteil der digitalen Alternative zur Papierform: Während Sie Ihre Steuererklärung ausfüllen, überprüfen Algorithmen des Elster-Programms bereits ausgefüllte Felder auf offensichtliche Fehler und weisen Sie darauf hin.

Wer glaubt, dass sich die Steuererklärung deswegen von allein erledigt, liegt nicht ganz richtig. Geht die Steuererklärung über das reine Standardwerk hinaus, bietet die Software keine zusätzliche Hilfestellung an und es ist ratsam die Hilfe von Fachleuten in Anspruch zu nehmen. Fachleute wie Dorena Blumenfeld, Diplom-Kauffrau, Steuerberaterin und Partnerin bei SIEMER + PARTNER.

Die wirklich interessanten Sachverhalte, mit denen Sie Steuern sparen können, kann das Finanzamt nicht kennen und daher nicht automatisiert abfragen oder gar zur Verfügung stellen.

VaSt – die vorausgefüllte Steuererklärung

Viele Daten, wie beispielsweise die der Lohnsteuerkarte oder der Krankenversicherung, bekommt das Finanzamt schon seit einigen Jahren automatisch übermittelt. Ebenfalls automatisiert sind die Werte einer möglichen Riester- oder Rürup-Rente. Das macht sich die VaSt zunutze. Denn das Besondere an ihr ist, dass Daten, die bisher vom Steuerpflichtigen einzeln eingetragen werden mussten, automatisch „im System“ und anschließend in den richtigen Feldern der Steuererklärung landen.

Aber auch hier steckt der Teufel im Detail. Das Finanzamt unterstellt, dass Daten, die von Dritten eingereicht werden, korrekt sind und haftet nicht für die Richtigkeit. Wenn die Daten beispielsweise vom Arbeitgeber nicht korrekt übermittelt worden sind, kann das zu unerwarteten Überraschungen führen. Das fällt natürlich nur dann auf, wenn man die bereits eingetragenen Daten akribisch gegenprüft. 

Die Steuererklärung digital abzuwickeln soll Prozesse vereinfachen und beschleunigen. Für einen Laien ist aber auch die elektronische Variante oft eine lästige Angelegenheit. Elster bietet bereits unterstützende Prüfalgorithmen an, die Fehler verhindern sollen. Diese gehen aber nicht über Standardsituationen hinaus. Die VaSt nimmt dem Steuerpflichtigen die Arbeit schon teilweise ab. Um zu verhindern, dass sich fehlerhafte Daten einschleichen, müssen sie trotzdem erneut geprüft werden. Der nötige Austausch mit dem Finanzamt ist für Privatpersonen manchmal nicht ganz einfach. Stellt Sie die Steuererklärung vor Fragen, Probleme oder präsentieren sich bei Ihnen steuerrelevante Sachverhalte, die von Standardsituationen abweichen, ziehen Sie Experten wie SIEMER + PARTNER zurate. Dann brauchen Sie sich zukünftig keine Sorgen mehr zu machen.

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