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Studium ohne Praxis – für mich unvorstellbar!

Theorie und Praxis verbinden und dabei Geld verdienen: Beste Karrieremöglichkeiten für Zielstrebige

Seit dem Wintersemester 2013/14 sind wir in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen Partnerunternehmen für den praktischen Teil des dualen ausbildungsintegrierenden Studiengangs „Steuern und Recht“. Als Alex Büßenschütt von dieser Möglichkeit hörte, hat er sich sofort beworben. Nun verfügt er über den begehrten Doppelabschluss (Steuerberaterkammer und Bachelor of Laws) und reichlich Praxiswissen.

H

err Büßenschütt, ganz ehrlich: Wie hart waren die Jahre der Dreifachbelastung?

Alex Büßenschütt: Mir persönlich ist das gar nicht schwergefallen. Als ich 2011 auf der Ausbildungsmesse job4u von der Möglichkeit des dualen Studiums bei SIEMER + PARTNER erfuhr, wusste ich sofort: Das ist das Richtige für mich. Ich hatte mich vorher gut informiert und wusste, was auf mich zukommt. So habe ich keine großen Überraschungen erlebt. Außerdem darf man die immensen Vorteile nicht vergessen, die diese konzentrierte praxisbezogene Form der Ausbildung bietet. Hätte ich Berufsausbildung und Studium nacheinander absolviert, hätte ich dafür fast doppelt so lange gebraucht. Ein typisches Sommersemester hat 17 Vorlesungswochen inklusive zwei Wochen Osterferien, in denen man sich auf die zwei Prüfungswochen im Anschluss an die Vorlesungszeit mit bis zu zehn Klausuren vorbereiten konnte. Anschließend arbeitete ich die restlichen sieben Wochen des Semesters Vollzeit in der Kanzlei – selbstverständlich mit anteiligem Urlaubsanspruch. Das ist absolut machbar. Während der Vorlesungszeit habe ich immer einen Tag in der Woche gearbeitet, um im Thema zu bleiben und laufende Aufgaben zu bearbeiten.

Was hat Sie an der Idee des dualen Studiums so gereizt?

Die Kopplung von Theorie und Praxis war der wichtigste Grund für mich. Ich wollte nichts machen, was mich für meine spätere Berufstätigkeit nicht weiterbringt und keine Zeit zum Beispiel durch praxisferne Teilzeitjobs vergeuden, während ich viel sinnvoller meine theoretischen Kenntnisse praktisch anwenden könnte. Auch rückblickend finde ich, dass der Praxisbezug der größte Pluspunkt im dualen Studium gewesen ist. Ich wusste von Anfang an, was mich im Berufsleben erwartet und bin immer wieder bestätigt worden, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Hatten Sie bei SIEMER + PARTNER einen Mentor, den Sie zum Beispiel vor Prüfungen ansprechen und um Lernbeistand bitten konnten?

Ich hatte während der gesamten Zeit immer persönliche Ansprechpartner, die die Einsatzpläne für mich erstellt haben. Ich habe schon früh an anspruchsvollen Aufgaben mitarbeiten dürfen, z. B. an der Erstellung von Abschlüssen und Steuererklärungen oder Bescheidprüfungen. Außerdem konnte ich jederzeit auf die fachliche Unterstützung meiner Kollegen bauen. Wenn man den Einsatz der Theorie in der Praxis ständig üben kann, wird der Lernstoff viel plastischer und besser begreifbar. Übrigens war es auch umgekehrt so, dass das Wissen aus dem Studium bei den praktischen Aufgaben von Vorteil gewesen ist.

Sehen Sie noch weitere Vorteile? Warum haben Sie sich für SIEMER + PARTNER entschieden?

Die Unternehmensgröße ist sicher ein wichtiger Punkt. Es gibt einen großen, sehr vielschichtigen Mandantenkreis, so dass ich immer spannende Praxisfälle bearbeiten konnte. Dazu stellt man sich hier im Haus durch gute Planung sehr flexibel auf die Wünsche der Studenten ein; es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten. Und wenn mal viele Überstunden angesagt sind, weil zum Beispiel bei einem Auftrag enge Deadlines eingehalten werden müssen, wird auch auf Ausgleich Wert gelegt. Aber eigentlich zählt doch eher das befreiende Gefühl, wenn es dann geschafft ist. Wenn ich einem Freund oder einer Freundin, die den gleichen Karriereweg einschlagen möchte, einen Rat geben sollte, würde ich auf jeden Fall empfehlen, dies im Rahmen eines dualen Studiums zu gestalten. Das erleichtert vieles.

Sie haben auch einen Ausbildungsabschluss der Steuerberaterkammer zusätzlich zum Bachelor. Wie hat sich der Ablauf des dualen Studiums gestaltet und wie geht es jetzt für Sie weiter?

Das stimmt. Bei mir war es so, dass ich zunächst zwei Ausbildungsjahre hier im Büro absolviert habe. Im dritten Jahr bin ich dann parallel zur Ausbildung ins Studium an der Hochschule gestartet. Nach Abschluss meiner Ausbildung dauerte das Studium noch weitere drei Jahre. Mit dem Bachelor of Laws in der Tasche habe ich jetzt das Masterstudium begonnen, auch wieder berufsbegleitend als Fernstudium an der Euro FH. Dort kann ich Klausuren und Prüfungen frei belegen und werde wohl in drei bis vier Jahren den Abschluss als Master of Accountancy machen. Wenn weiterhin alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, bereite ich mich danach auf das Steuerberaterexamen vor.

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